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djd Recherchetag 2005

Mentale Medizin

Thema:

Millionen Menschen fühlen sich täglich gestresst. Sie vermissen Lebensfreude, Motivation und Ziele - ganz einfach positive Gefühle. Das ist gefährlich. Denn Mediziner wissen: Druck, Ärger und Stress-belastungen können einen Menschen ebenso krank machen wie Rauchen, schlechte Ernährung oder mangelnde Bewegung. Jüngste Erkenntnisse der Gehirnforschung gehen noch weiter. Sie belegen, dass sogar negative Gefühle und Gedanken Herzinfarkt, Krebs und Diabetes auslösen können. Demnach reicht schon ein Gedanke an etwas Unangenehmes, um im Körper eine Stressbelastung hervorzurufen. Doch lässt sich wirklich nur durch Denken auf Körperfunktionen Einfluss nehmen? Welche Auswirkungen haben diese neuen Zusammenhänge für die Prävention und Therapie von Krankheiten? Wie kann man unnötige Stresssituationen vermeiden? Lassen sich althergebrachte Verhaltens- und Denkmuster wirklich verändern? Inwieweit unterscheidet sich Mentness-Training von Yoga oder Autogenem Training?

Dr. Gerhard Bittner und Dr. med. Johannes Koepchen, die Vorstände der Deutschen Gesellschaft für Mentale Medizin, erläutern auf dem Recherchetag, warum Denken an Negatives so gefährlich ist wie Kettenrauchen. Die Erfinder des Mentness-Trainings demonstrieren anhand einer Stresskette, welche Prozesse im Körper bei dem kleinsten negativen Impuls ablaufen. Mit Hilfe einer Carrera-Bahn kann jeder selbst testen, inwieweit sein Organismus unmerklich auf Touren kommt, allein wenn er nur mit negativen Gedanken konfrontiert wird. Im Anschluss erläutern der Psychologe und der Gefäßmediziner das Prinzip eines Stress abbauenden Mentness-Trainings. Sie erklären, wie man trainieren kann, vom problemfokussierten Denken zu lösungsorientierten Gedanken zu gelangen, und wie sich mit der Veränderung von Denkmustern und persönlichen Einstellungen die Körperfunktionen beeinflussen lassen. Abschließend geben die Experten einen Ausblick zu den Chancen und Möglichkeiten der Mentalen Medizin als Gesundheitskonzept der Zukunft

Experten:

Dr. Johannes Koepchen, Facharzt für Gefäßchirurgie, Geschäftsführer Deutsche Gesellschaft für Mentale Medizin, Stresstherapie und Gesundheitscoaching - Hier können Sie das Interview als Worddatei herunterladen
Dr. Gerhard Bittner, Psychologe, Geschäftsführer Deutsche Gesellschaft für Mentale Medizin, Stresstherapie und Gesundheitscoaching

Allgemeines Informationsmaterial:

Bilder (1,2 MB)
Experten (2,3 MB)
Presseinformationen (7,2 MB)

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